Change

Corona als Meteoriten- Einschlag des Denkens?

Von Prof. Dr. Stefan. Selke 

Wenn Corona Krise bedeutet, was war dann Normalität? Trotz Überraschungsekstase zwingt uns der Virus zu immer neuen Entscheidungen im Leben zwischen Zeitgeschenk und Panikattacke. Die globale Pandemie verstärkt nicht nur den Charakter von Politikern und Institutionen.

Vielmehr hilft sie, längst überfällige Fragen zu stellen. Jenseits angestrengter Kampfansagen an den unsichtbaren Feind ist Corona ein dringend benötigter Katalysator für Denken und Handeln.

Noch vor Kurzem konnte der US-amerikanische Präsident Donald Trump frech von einem „ausländischen Virus“ sprechen. Seine protektionistische Situationsdefinition hatte nicht lange Bestand. Im Rosengarten des Weißen Hauses verkündete er den Notstand und räumte ein, dass die Covid-19-Pandemie ein Problem ist, das durch Grenzschließungen nicht aus der Welt zu schaffen ist. „Selbst wenn ihr die Grenzen vor den zweibeinigen Flüchtlingen dicht macht“, schreibt Bruno Latour in seinem Terrestrischen Manifest, „die anderen werdet ihr nicht aufhalten können.“ Aus heutiger Sicht wirken diese Worte fast prophetisch.

Wir verstehen die Welt nicht mehr. Was passiert gerade mit unserer Gesellschaft? Immer mehr gleicht sie einem Laborexperiment mit uns als Probanden. Aber bereits 1990 sprach Ulrich Beck von der „Praxis als Labor“ und sah die Herausforderung durch unkontrollierbare „Freiland- und Menschheitsexperimente“. Die Idee einer Gesellschaft als offenes Labor ist jetzt das passende Bild, um die tägliche „Lage“ besser einzuordnen…. weiterlesen im Blog „Stabile Seitenlage“ von Prof. Dr. Stefan Selke

 

New Work: Freiheit, Arbeit, Kreativität – und der große Sturm

Freiheit, Arbeit, Kreativität, Wertschöpfung – ein leidenschaftlicher Appell

Die große Wirtschaftsparty scheint vorbei. Und damit auch New Work, also Freiraum und Verantwortung für alle MitarbeiterInnen? Heißt es jetzt back to old school? Die Gefahr besteht, meint Bodo Antonic. Dabei brauchen wir Freiheit und Kreativität, um die Krise zu überstehen.

Von Dr. Bodo Antonić

Wenn am Strand die roten Bälle hochgezogen werden, die Strandwachen den Wassergang verbieten und der Wetterdienst eine Sturmwarnung ausgibt, ist klar: Schlechtes Wetter zieht auf. In der Wirtschaft ist das nicht anders. Alle Signale stehen hier mittlerweile auf Rot. Vielleicht nicht auf dunkelrot, aber ganz eindeutig auf  rot. Die Anzeichen (politische Krise, Vertrauenskrise, Indizes) sind eindeutig. Die nächste Wirtschaftskrise wird kommen. Ob es eine kleine oder eine große sein wird? Ich weiß es nicht und es schert mich auch nicht. Wichtig, dass die kommende Krise vorhergesagt werden kann wie ein Sturm.

Wie durchsegelt man die Sturmfront? Mit wenig Ballast, so lässt sich leicht sagen. Und manch einer wird schon heute an Kosten- und Mitarbeiterabbauprogramme denken. „Gar nicht so schlecht, daß die Mitarbeiter endlich wieder einen auf die Mütze bekommen, eh viel zu aufmüpfig geworden“, werden sich die Degoutanten denken. Mein Denken ist das nicht. Mir geht es darum, Mensch und Boot durch den Sturm zu bringen – vollzählig und unbeschadet.

Lesen Sie die vollständige Analyse von Dr. Bodo Antonić jetzt bei Haufe NEW MANAGEMENT.

 

 

Wissenschaftsinstitut und Oper – ein Tausch auf hohem Niveau

Am 28. Februar 2019 tauschen in Wuppertal der Opernintendant Berthold Schneider und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, für drei Wochen ihre Büros. Der Tausch ihrer Ämter steht unter dem Motto „Wechsel/Wirkung“, soll inspirieren und eine nachhaltige Organisationsentwicklung initiieren.

Wir wünschen viel Vergnügen und sind gespannt auf die Erkenntnisse!

Atemlosigkeit…. vergessen Sie das Atmen nicht!

IN EINER ZEIT, DIE IMMER HEKTISCHER WIRD…

 

„In einer Zeit, wo äußere Zwänge uns immer weiter einengen,
wird es immer schwieriger, den Atem zu finden und diesen anzuhalten.

Atemlos gehen wir durch den Tag und unser Leben.
Die Zeit wird zum Feind, wir werden uns selbst zum Feind.

Der Strudel der Zeit zieht und reißt uns immer tiefer in einen bodenlosen Abgrund.

Je so weiter es nach unten geht, desto stärker wird der Druck.

Veränderungen fallen uns immer schwerer, denn wir setzen sie gleich mit … Hektik. Aus „Atemlos“ wird „Orientierungslos“, aus „Orientierungslos“ wird „Atemlos“. Atemlosigkeit wird zur Atemnot.

Eingeengt und ohne Ausweg kommt es zum Stillstand!

Enge bedeutet:
Kein Raum für Veränderung, kein Raum für Beweglichkeit.

Aber Entwicklung gehört zu unserer Natur.

Fesseln binden uns, Fesseln halten uns.

Es wird Zeit, diese Fesseln zu sprengen. Es wird Zeit, Werten ihren Raum zu geben.

Kommen sie nach oben! Tauchen Sie auf…

…UND VERGESSEN SIE DAS ATMEN NICHT!“ 

TV TIPP 25.02.2018: SPIEGEL TV mit Lene Gammelgaard

„Wir müssen uns für die Zukunft transformieren: One Brain at the Time“

Die Dänin Lene Gammelgaard hört den Ruf des Abenteuers überall – und folgt ihm früh: als Kind schon bereist sie die Welt, mit 18 Jahren heuert sie als Matrosin an und überquert den Atlantik bis in die Karibik. Knapp zehn Jahre später besteigt sie als erste Skandinavierin den Mount Everst und überlebt diese Expedition nur knapp. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet sie gleichermaßen bewegend und beklemmend in ihrem Buch „Die letzte Herausforderung: Wie ich die Tragödie am Mount Everest überlebte“, das mit großem Erfolg verfilmt wurde. Es ist eben diese Grenzerfahrung, die Lene Gammelgaard ihr ganzes weiteres Leben begleitete.

Lene ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die die größten Hürden und Herausforderungen seit jeher als Quelle für Stärke, Mut und Entwicklung nutzen konnte und auch ihr Publikum immer davon profitieren lässt. Charmant, klug, voller Empathie- ein Energiebündel mit erfrischender Performance.

TV-TIPP für Sonntag, 25. März 2018 ab 20:15: erst den Blockbuster EVEREST schauen, im Anschluss daran um 22:35 Lene Gammelgaard in SPIEGEL TV erleben.

Millennials – 7 Myths and avocado with Markus Bihler

“LAZY, POOR AND AVOCADO? HOW TWO BILLION MILLENNIALS ARE CHANGING THE WORLD.”

A discussion with Markus Bihler from Builders Union. About millennials, their values and their influence as the largest global consumer group.

Markus Bihler is the co-founder and CEO of Builders Union, a technology-enabled global asset manager based in London & Singapore.

Bene Future Report 

Jenseits der Regelwerke – Prof. Dr. Christian Blümelhuber

„Unternehmen müssen versuchen, Menschen zu finden, die jenseits der Regelwerke funktionieren“ rät Prof. Dr. Christian Blümelhuber am Austrian Innovation Forum 2017 in Wien. Firmen könnten dabei auch von der Kunst lernen: „Sorgen Sie für Irritation. Kämpfen Sie gegen Beharrungskräfte von Systemen und Organisationen und brechen Sie sie auf.“

Wie das gehen kann, besprechen wir gerne direkt mit Ihnen. Nehmen Sie ganz einfach Kontakt mit uns auf und lassen sich positiv überraschen von Christians innovativen Ideen!

60 sec with famous Paul MacAlindin

Paul MacAlindin GoldenGap

In your experience, how important is music as a force for positive social change?
„Brilliantly simple, music works on many levels, reaching into us powerfully, wordlessly for us to communicate, unite and share our humanity.“

Amongst his other musical exploits, Paul MacAlindin was music director of the National Youth Orchestra of Iraq for six years. He will speak at Hampstead Arts Festival HAF 2016 in November 2016. Read more

 

 

 

NICOLE BRANDES: Live im BR zur ‚WIR- Intelligenz‘

Nicole_Brandes_ME_6235_portrait_querNicole Brandes live: 25.07.2016  19:00 – 20:00 

Autorin, Keynotespeaker und Coach Nicole Brandes zu Gast in der Radiosendung “Mensch, Theile!” (Bayern 3)

Die sozialen Netze revolutionieren alle Lebensbereiche und verschieben die Macht vom Anbieter zum Kunden, Mitarbeiter und Bürger. Manager, Unternehmer und Politiker stehen vor einer Komplexität, die mit Top-Down-Kontrollen und als Individuum nicht mehr zu bewältigen ist.

Nur radikal neue Denk- und Handlungsweisen machen zukunftsfähig. Was Daniel Golemans Bestseller Emotionale Intelligenz für die 90er-Jahre war, leistet Nicole Brandes im Zeitalter der globalen Verunsicherung: Sie zeigt, wie Führungskräfte Wir-Intelligenz entwickeln – die Fähigkeit, mit Sog zu führen und Menschen in völlig veränderten Rahmenbedingungen auf Augenhöhe zu begegnen, eine Verbindung herzustellen und so Spitzenresultate zu ermöglichen.