Allgemein

Was bringt New Work wirklich?

Ein Gastbeitrag von Dr. Bodo Antonić

 

Die „New-Work-Apostel“ haben die Kernideen des neuen Arbeitens aus den Augen verloren. Bodo Antonić unterzieht die gehypte Philosophie einem Praxistest.

Alle sind im New Work-Fieber. Fast alle. Nur Manager fremdeln noch mit ihr. Das wundert mich nicht. Denn ich bin selbst einer und kenne die Herausforderungen. Und denen wird das, was unter New Work derzeit verhandelt wird, nicht gerecht.

Schuld daran sind die New-Work-Apostel. Die kommen aus hippen, mit Risikokapital gepäppelten Start-ups, zeitgeistigen Beratungen und der neuromantischen Selbstentfaltungsecke. Diese selbst ernannten Evangelisten tönen mit ihren überzogenen Verheißungen laut und liefern nicht, woran Manager gemessen werden: einen nachhaltigen Beitrag zum Geschäftsergebnis.

Das macht mich traurig, denn ich sehe manch Gutes in New Work. Wofür New Work gedacht war: -> Lesen Sie hier den ganzen Beitrag!

 

(Dieser Beitrag erschien zuerst am 21.01.2020 bei Human Resources Manager)

Der SPIEGEL: Millennial-Deutsch und Deutsch-Boomer Philipp Riederle ist Dolmetscher zwischen den Generationen

Was steckt hinter den unterschiedlichen Herangehensweisen im Job von Jung und Alt? Und was ist die Lösung für eine bessere Zusammenarbeit?

Einer, der sich damit befasst, ist Philipp Riederle. Er vermittelt zwischen den „digitalen Generationen“, also den Generationen Y und Z, und ihren häufig älteren Arbeitgebern. Philipp ist 25 und nennt sich selbst einen „Digitalen Aufklärer“. In seinem Buch „Wie wir arbeiten und was wir fordern“ erläutert er für Unternehmen, wie ein gemeinsames Arbeiten mit den sogenannten Digital Natives funktionieren kann:

„Nicht wir arbeiten für unseren Chef, sondern unser Chef arbeitet für und mit uns, damit wir unsere Arbeit ordentlich machen können.“
Philipp Riederle, Digitaler Aufklärer
„Früher waren Denken und Handeln in der Arbeitswelt ganz klar getrennt: Gedacht haben die Chefs, ausgeführt wurde in der Fabrik, hinterfragt werden durfte gar nicht,“ sagt Philipp. Heute gibt es viele Berufe, bei denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für ihre Kreativität, Innovation, ihr Denken bezahlt werden – und das nicht mehr nur in Führungspositionen. Teams werden interdisziplinärer. Das erfordert von der Führung ganz andere Kompetenzen… jetzt weiterlesen bei bento, dem jungen Magazin vom SPIEGEL.

Leadership neu denken – die Führung der Zukunft

Interview mit Leadership Expertin Nicole Brandes 

Für Führungskräfte ist die digitale Transformation die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Komplexität dieses Wandels braucht vor allem neue Führungskompetenzen. Trotzdem setzen viele Unternehmen auf ein längst überholtes Managementverständnis.

Die internationale Leadership-Expertin Nicole Brandes zeigt, wie Manager mithilfe neuer Denk- und Handlungsweisen die Führung der Zukunft meistern können. Nicole Brandes ist Bestsellerautorin, internationale Management-Coachin, Expertin für sinn- und wertezentrierte Führung und eine weltweit gefragte Vortragsrednerin. Ihr Konzept für die Führung der Zukunft heißt „WE-Q“ – die WIR-INTELLIGENZ.

 

Speaker Leadership Nicole Brandes 

NEW WORK polarisiert. Und das ist gut so!

Interview der WirtschaftsWoche mit Dr. Bodo Antonić

 

NEW WORK IN DER KRITIK „Wo Arbeit immer nur Spaß machen soll, fängt die Utopie an“

Bodo Antonic reorganisiert Unternehmen in Schwierigkeiten, übernimmt dort zeitweise als Manager, hält Vorträge und Universitätsvorlesungen.

 

New Work polarisiert. Doch nicht die Ideen sind schuld, sondern ein allzu naiver Umgang mit ihnen, sagt Interimsmanager Bodo Antonic. Er hofft, dass die besten Ideen sich durchsetzen, der Rest sei verzichtbar.

 

WirtschaftsWoche: Herr Antonic, die meisten Ideen, die heute unter dem Begriff „New Work“ subsumiert werden, sind ja gar nicht so neu. Trotzdem melden sich zurzeit immer mehr Kritiker, Sie sind einer davon. Was stört Sie an New Work?
Bodo Antonic: Man kann gar nichts gegen die Ideen haben. Aber wenn man sie überhöht und es übertreibt, habe ich massiv was dagegen. Neue Impulse für die Organisation der Arbeit, in einer vernünftigen Form und nicht nur emotional diskutiert, könnte man dagegen auch in der Praxis umsetzen.

 

Ein Problem ist, dass offenbar nicht einmal klar ist, worum es geht. Was der Kern von New Work ist, hinterfragen Sie selbst in eigenen Blog-Artikeln. Haben Sie eine eigene Antwort?
Wir wollen Arbeit und das Miteinander in Unternehmen neu organisieren. Das klingt natürlich sehr formelhaft. Für mich persönlich sage ich, es heißt Unternehmen entschlacken, entbürokratisieren, die Spielregeln über Bord werfen, auf dass das Miteinander leichter, entspannter und produktiver wird. Damit hätte man gleichzeitig einen Nutzen für das Unternehmen.

 

Sie beklagen einen ungefilterten Umgang mit den ganzen New-Work-Buzzwords, der in manchen Unternehmen in blinden Aktionismus mündet. Wie kommt das?
Da haben auch die sozialen Medien ihren Anteil, wo alles bejubelt wird, was irgendwie mit Agilität und alldem zu tun hat. Aber es fehlen empirische Erfahrungen. Die Folge ist: Die Praktiker ziehen sich zurück und halten New Work für ein Elite-Projekt, während sich die Vertreter im Internet….. lesen Sie das ganze Interview von Nora Schareika in der WirtschaftsWoche.

Junge Menschen wollen digitalere Politik

Philipp Riederle zu Gast beim Bodensee Business Forum BFF

Wie können Parteien und Parlamente aussehen, damit sie die „Millennials“ erreichen?

Das wollte Moderatorin und Digitalredakteurin der „Schwäbischen Zeitung“ Andrea Pauly von ihren Gästen wissen. Denn dass die jungen Menschen sich wieder für Politik interessieren, steht für Philipp Riederle außer Frage. Seine Präsentation belegte: Laut einer Shell-Jugendstudie ist das Politikinteresse von dem Jahr 2002 bis 2015 um über zehn Prozent gestiegen.

Lesen Sie den kompletten Beitrag der Schwäbischen Zeitung hier!

New Work: Freiheit, Arbeit, Kreativität – und der große Sturm

Freiheit, Arbeit, Kreativität, Wertschöpfung – ein leidenschaftlicher Appell

Die große Wirtschaftsparty scheint vorbei. Und damit auch New Work, also Freiraum und Verantwortung für alle MitarbeiterInnen? Heißt es jetzt back to old school? Die Gefahr besteht, meint Bodo Antonic. Dabei brauchen wir Freiheit und Kreativität, um die Krise zu überstehen.

Von Dr. Bodo Antonić

Wenn am Strand die roten Bälle hochgezogen werden, die Strandwachen den Wassergang verbieten und der Wetterdienst eine Sturmwarnung ausgibt, ist klar: Schlechtes Wetter zieht auf. In der Wirtschaft ist das nicht anders. Alle Signale stehen hier mittlerweile auf Rot. Vielleicht nicht auf dunkelrot, aber ganz eindeutig auf  rot. Die Anzeichen (politische Krise, Vertrauenskrise, Indizes) sind eindeutig. Die nächste Wirtschaftskrise wird kommen. Ob es eine kleine oder eine große sein wird? Ich weiß es nicht und es schert mich auch nicht. Wichtig, dass die kommende Krise vorhergesagt werden kann wie ein Sturm.

Wie durchsegelt man die Sturmfront? Mit wenig Ballast, so lässt sich leicht sagen. Und manch einer wird schon heute an Kosten- und Mitarbeiterabbauprogramme denken. „Gar nicht so schlecht, daß die Mitarbeiter endlich wieder einen auf die Mütze bekommen, eh viel zu aufmüpfig geworden“, werden sich die Degoutanten denken. Mein Denken ist das nicht. Mir geht es darum, Mensch und Boot durch den Sturm zu bringen – vollzählig und unbeschadet.

Lesen Sie die vollständige Analyse von Dr. Bodo Antonić jetzt bei Haufe NEW MANAGEMENT.

 

 

Sommerfrische Grüße, herrlich analog

Sie haben Post!

Herrlich analoge Postkartengrüsse in den schönsten Farben, direkt aus der Sommerfrische! Und damit Zugriff auf 6 ganz persönliche Schmankerl von Anitra Eggler.

Wie – Sie haben noch keine Postkarte? Jetzt aber schnell: senden Sie eine kurze Nachricht mit dem Stichwort „Sommerfrische“ und Ihrer Postanschrift. Dann liegt bald eine wunderbare OMline-Karte in Ihrem Briefkasten. Perfekte Motivation übrigens für das kleine Digital- Päuschen zwischendurch. Anschauen, genießen, entspannen. Einfach mal Mail halten. Und dann: erfrischt weiter!

 

 

Mittelstand hervorragend – doch jetzt bitte mehr Mut!

WAZ – 05.07.2019
Unternehmerverband wirft der Bundesregierung Konzept- und Mutlosigkeit bei der Digitalisierung vor. Aber auch Firmen selbst tun sich schwer.

Christian Spancken war als einziger der etwa 230 geladenen Gäste der Unternehmerverbandsgruppe in Jeans, Turnschuhen und T-Shirt nach Buchholz gekommen. Und dann duzte der 32-Jährige am Donnerstagabend die Rock oder Anzug tragenden Zuhörer im Haus der Unternehmer ungefragt, um sie zum Fremdgehen anzustiften: „Der Mittelstand hat hervorragend gearbeitet. Ihr könnt stolz auf euch sein. Aber jetzt wünsche ich mir, dass ihr alle mal mutiger seid und etwas Neues, Aufregendes ausprobiert: eine digitale Affäre.“

 „Digital denken statt Umsatz verschenken“

Spancken ist als Online-Stratege und Firmengründer ein gefragter Redner, Berater und Autor. Seine Unangepasstheit ist Programm. Sein jüngstes Buch „Digital denken statt Umsatz verschenken“ erläutert Online-Strategien für den Mittelstand: „Denn jede Branche“, prophezeit Spancken, „wird digitalisiert – egal wie konservativ sie ist.“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag zur Unternehmertagung direkt bei der WAZ.

Warum Kunden lügen und was das fürs Marketing bedeutet

Kundenorientiertes Marketing läuft ins Leere. Das ist die steile These von Professor Christian Blümelhuber von der UdK Berlin. Wie er dazu kommt, hören Sie hier im Video-Interview.

Im Zeitalter der Vernetzung beeinflussen sich Marketing und Marke gegenseitig, ist Professor Christian Blümelhuber von der UdK Berlin überzeugt. Viel zu viele Marken vertrauen seiner Meinung darauf, was ihnen die Kunden sagen. Doch die entpuppen sich als notorische Lügner, weil sie die Wahrheit nicht sagen können oder wollen. Daraus sollte das Marketing Konsequenzen ziehen.

Keynote Speaker Christian Blümelhuber

manager magazin veröffentlicht Podcast „Generationenkonflikte“

Eine Generation, viele Namen, viele Facetten. Aufgewachsen mit Computern und dem Internet, karriereorientiert und bereit, Privatleben und Beruf miteinander zu verschmelzen. Die Generation Y, geboren zwischen 1980 und 1995, ist die erste, die vom Fachkräftemangel profitiert. Was macht sie daraus? Philipp Riederle, Speaker, Autor und Unternehmensberater gehört selbst der Generation Y an – und steht in unserem Podcast Rede und Antwort.

„Wenn ich mir meine Gleichaltrigen so anschaue, wenn die ihre ersten Erfahrungen im Berufsleben machen, dann sehe ich da oft, dass sie tatsächlich schon am zweiten Arbeitstag resigniert sind und überhaupt gar keinen Bock mehr auf den Laden haben.“

Hörstoff zum Wochenende: Podcast von manager magazin 

Podcast „Generationenkonflikte“ Generation Y, Millennials, Digital Natives, Generation me