Aktuelles

Cyberattacken: Die unterschätzte Gefahr nicht nur aus dem Internet

„Hackerangriffe auf Unternehmen werden häufiger und die Attacken ausgefeilter. Viele Manager unterschätzen das noch. Dabei sieht manch einer die deutsche Industrie nur als eine Marionette in einem größeren Spiel.

Als der Hackerangriff den Aluminiumkonzern Norsk Hydro erschüttert, sind auch in der Fabrik in Neuss alle Mitarbeiter alarmiert. Ein SAP-Fachmann, der eigentlich nicht für IT-Sicherheit zuständig ist, hilft dabei mit, dass das Werk weiterhin Metall produzieren kann. „Ohne ihn wären wir verloren“, sagt ein Kollege. In Hamburg kann das 10-köpfige Team aus dem Material-Management nicht mehr wie gewohnt auf das SAP-System zugreifen. Doch einige Monate zuvor hatten sie, um sich für einen Notfall zu rüsten, eine Liste mit 16 000 Ersatzteilen ausgedruckt – und können damit das Walzwerk in der Nähe vom Hafen am Leben halten.“ FAZ Beitrag – hier vollständig lesen 

Unser Spezialist für Cybersecurity geht noch einen Schritt weiter und zitiert: “ Amateure hacken Systeme. Profis jedoch hacken Menschen“. Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Für Ihre Mitarbeiter, sie selbst – und Ihre Zukunft? FIL und sein Red Team geben Ihnen glasklare Antworten. Erfahren im In- und Ausland, hochprofessionell in Analyse und Beratung – und auf den Bühnen mitreißend!

TV Tipp: Hoepner Zwillinge bei Vox

In 80 Tagen um die Welt – ohne Geld!

Paul und Hansen Hoepner

Dienstag, 09.04.2019, ab 23:05 in:

‚Goodbye Deutschland – Die Auswanderer‘

 

Turn Data into Action – Christian Blümelhuber live

Erleben Sie Christian Blümelhuber live:

Changing the Story – wie Daten und Personalisierung die Kommunikation verändern

Ohne Daten läuft heute im Marketing nichts mehr. Sie sind gewissermaßen der Treibstoff für die Kampagnen. Wenn wir im Zuge von Personalisierung immer genauer über Menschen Bescheid wissen: Wird es dann die übliche Werbung in Zukunft noch geben und welche Funktion hat sie? Auf Basis von Daten und KI-Lösungen wird Werbung automatisiert. Hat die große kreative Idee ausgedient? Wie spielen Marke und Marketing in diesem digitalisierten Kosmos zusammen?

 

TERMIN:

W&V Data Marketing Day 2019 Turn Data into Action  

28. März 2019, München

 

Wissenschaftsinstitut und Oper – ein Tausch auf hohem Niveau

Am 28. Februar 2019 tauschen in Wuppertal der Opernintendant Berthold Schneider und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, für drei Wochen ihre Büros. Der Tausch ihrer Ämter steht unter dem Motto „Wechsel/Wirkung“, soll inspirieren und eine nachhaltige Organisationsentwicklung initiieren.

Wir wünschen viel Vergnügen und sind gespannt auf die Erkenntnisse!

Bildet uns! Digital! Digitalpakt und die Folgen

Ein Gastbeitrag von Philipp Riederle

Philipp Riederle 

Nun ist er also da, der Kompromiss beim „Digitalpakt Schule“. Der so dringende und wichtige erste Schritt in der Aufholjagd des Digitalen Entwicklungslandes Deutschland. Denn was sich Deutschland in seiner Bildungsentwicklung derzeit leistet (oder besser: eben nicht leistet), ist erschreckend für das Land der Tüftler und Denker.

Dass Schulen an der Lebensrealität vorbei bilden- darüber mag sich bisher jede Generation beschwert haben. So treffend wie heute war der Vorwurf jedoch selten zuvor: 57 Millionen Deutsche besitzen ein Smartphone, bei den 12-13 Jährigen sind es 95%, bei den 18-19 Jährigen 99%. Ohne Digitale Systeme läuft nichts mehr, weder der Schulbus, noch die Ampel, noch jedes einzelne Unternehmen. Die Zahl der unbesetzten Stellen für IT-Fachkräfte bricht monatlich neue Rekorde, allein in Deutschland sind derzeit 82.000 IT-Stellen offen. Algorithmen beeinflussen tagtäglich und unbemerkt unser Verhalten und Zusammenleben. Filterblasen und Fake News bestimmen sogar Präsidentschaftswahlen.

Schulen sollen künftige Generationen zu mündigen Bürgern machen? Ziel verfehlt. Setzen, sechs.

Und an deutschen Schulen? Da herrscht Handyverbot, gibt es Noten auf Schönschrift und es werden stoisch Texte auswendig gelernt. Ein Computer? Muss reichen für 11,5 Schüler. Tablets? In 6,5% der deutschen Schulen. WLAN? Nur an den wenigsten Schulen vorhanden. Ein Medienkonzept? Hat nur jede zweite Schule. „Lehren mit Digitalen Medien“ in der Lehrerausbildung? Fehlanzeige. Hohe Medienkompetenz? Besitzen nur 1,5% der Schüler.

 

Digital Anpacken statt Digitalpakt

Allerhöchste Zeit, sich gesellschaftlich und politisch zu fragen: Wollen wir diese Situation weiter verantworten? Lesen Sie hier den ganzen Beitrag und diskutieren mit!

Explosiv: Moderator Thomas Wagner und Laura Wontorra bei RTL Nitro

Sie wollen den ausgewiesenen Sportexperten, Moderator und Speaker Thomas Wagner erleben, haben seine öffentliche Auftritte bisher jedoch verpasst? Schalten Sie heute Abend ein und erleben den Experten im TV bei 100% Bundesliga. Immer Montags um 22:15 – übrigens auch ein Leckerbissen für Nicht-Fußball-Fans 😉

Uwe Schneidewind unter den 500 einflussreichsten Intellektuellen Deutschlands

„Cicero“ veröffentlicht Rangliste 2019 für deutschsprachigen Raum

Das politische Magazin „Cicero“ veröffentlichte zum sechsten Mal eine Rangliste der wichtigsten Intellektuellen des deutschsprachigen Raumes. Das kürzlich erschienene Ranking zählt erstmals auch Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, zu den 500 wichtigsten Intellektuellen.

Wer dringt durch und wer wird gehört? Das seit 2006 erscheinende Ranking basiert auf der Präsenz in den 160 wichtigsten deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften. Es berücksichtigt weiterhin Zitationen im Internet, wissenschaftliche Veröffentlichungen in Google Scholar sowie die Querverweise im biografischen Archiv Munzinger. Die Rangliste bezieht sich auf die Leistung im Zeitraum der vergangenen zehn Jahre.

Neben dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist das Wuppertal Institut damit das einzige im Cicero-Ranking vertretene Umwelt- und Nachhaltigkeits-Institut.

Cicero-Artikel (für Abonnenten)

#Brexit

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Heute geht der #Brexit-Krimi in die nächste Runde. Philipp Riederle hat sich gefragt: Wie sinnvoll war es, diese Entscheidung per Referendum zu treffen?

Die jungen, europäischen Generationen blicken mit Furcht nach London. Noch immer ist völlig unklar, wie der Austritt Großbritanniens aus der EU stattfinden soll oder ob es gar zum ungeregelten Brexit kommt. Vollkommen klar ist aber, dass der Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft immens sein wird – insbesondere für die Generationen Y und Z, welche innereuropäische Grenzkontrollen und Zölle höchstens aus den Geschichtsbüchern kennen. An Schuldzuweisungen  wurde nach der „Leave EU“-Entscheidung nicht gespart: „Die Alten verbauen den Jungen die Zukunft!“- „Selbst Schuld, wenn die Jungen nicht zur Abstimmung gehen!“. Ich trat einen Schritt zurück und fragte mich: Ist es überhaupt sinnvoll eine so weitreichende Entscheidung per Volksabstimmung zu treffen? Darüber und warum die internationale Abhängigkeit nach dem Brexit für Großbritannien eher größer als kleiner wird, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht.

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier (long read) 

 

Starten Sie eine digitale Affäre!

Digitalisierung – Emotionen sind der Schlüssel. Interview mit New Leadership Expertin Nicole Brandes

Nicole Brandes ist New Leadership Expert und international renommierte Rednerin. Mit dem Business Ratgeber sprach sie über Digitalisierung, Leadership, Hyperdiversität und die Bedeutung von Emotionen als harter Währung für die Zukunft.
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Nicole Brandes, Sie beraten die Mächtigen und Einflussreichen. Welche Fähigkeiten werden künftig noch wichtiger?
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Führungskräfte werden in der Zukunft noch mehr gefordert. Neben allen digitalen und strukturellen Anforderungen müssen sie neuen Lebensmodellen, Hierarchiemodellen, Formen der Zusammenarbeit und Gleichzeitigkeiten gerecht werden. Sie müssen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen und Weltbildern einer hyperdiversen Workforce umgehen und abholen können um ihr Potential zu erschliessen – und das über sämtliche Zeit-, Kultur-, Generations-, Gender-, Branchen- und Organisationsgrenzen hinweg.
Sie sind virtuose Player, die sich in dieser multidimensionalen Vielfalt gekonnt bewegen und situationsgerecht einmal mehr oder weniger stark lenken und moderieren. Das ist enorm anspruchsvoll.Dafür braucht es sehr viel Resilienz und ein hohes Mass an den berühmten People’s Skills.Das lernen wir aber weder in der Schule noch im MBA. Führungskräfte, die fit für die Zukunft sind, investieren daher nicht nur in digitale Fähigkeiten sondern auch in menschliche. Das beginnt idealerweise bei sich selbst.
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Warum sind diese Anforderungen für Führungskräfte relevant?

Nicole Brandes: In einer Welt, in der wir praktisch alles digitalisieren, wird das Nicht-Digitalisierbare immer wertvoller. Roboter und KI können vieles, aber sie können uns kein Gefühl der Nähe, Wärme und des Aufgehobenseins vermitteln. Früher wurden wir in Gemeinschaften geboren und mussten unsere Individualität finden.

Heute sind wir Individuen und suchen unsere Gemeinschaft. Technologie bringt uns nicht nur Hyperindividualisierung und -personalisierung, sondern generell fantastische Möglichkeiten. Sie entwickelt sich rasant.

Aber diese menschlichen Bedürfnisse sind nach wie wie vor wie vor tausenden von Jahren: Wir brauchen Zugehörigkeit, Sinnhaftigkeit und Beziehung. Dies zu schaffen wird im Zeitalter der Entgrenzung zu einer zentralen Aufgabe –auf allen Ebenen, sowohl wirtschaftlich wie auch politisch und sozial. Deswegen werden weiche Faktoren zur harten Währung der Zukunft.

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Wie bereiten Sie Führungskräfte darauf vor?

Nicole Brandes: Führung hat weniger mit Expertise zu tun sondern mit Persönlichkeit. Fachliches Können gibt uns Selbstvertrauen. Es bedeutet «das kann ich». Das ist austauschbar. Wahre Führung inspiriert. Sie bewegt Menschen. Und zwar so, dass sie folgen, weil sie wollen und nicht weil sie müssen.

Die Vorbereitung beginnt mit der Entwicklung eines Selbst-Bewusstseins. Das geht weit über das Kennen des eigenen Stärke- und Schwächeprofils, sondern nähert sich dem Kern «das bin ich». Das beinhaltet u. a. auch die persönlichen Vorstellungen von Führungsbildern, Eigenbild, Fremd- und Kraftbilder zu erforschen.

Es sind immer innere Bilder, die uns prägen und in unseren Resultaten begrenzen oder beflügeln. In diesem Kern begegnen wir auch dem, was wir wirklich wollen. Es sind nicht Ziele, die wir wissen oder denken, dass wir sie erreichen, die in uns inspirieren.

Nein, es sind Träume und Visionen, die so gross sind, dass wir an ihnen wachsen, weil sie in uns ungeahnte Kräfte freisetzen. Erst dann fühlen wir uns lebendig und im Element. Dort entsteht Zentrierung, Kraft und Authentizität. Das wirkt anziehend. Und das ist heute ein wichtiger Erfolgsfaktor, denn auf der Suche nach Orientierung und Sinnhaftigkeit, brauchen Menschen etwas, das sie inspiriert und womit sie sich identifizieren.

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Und wie kommen Führungskräfte dahin, damit sie das erreichen?

Nicole Brandes: Ich wünsche mir Führungksräfte, die nicht nur den Pioniergeist haben in der äusseren Welt in unbekannte Gefilde aufzubrechen. Im digitalen Tornado brauchen wir mehr denn je Führungskräfte, die den Mut und Abenteuergeist haben auch die innere Welt zu erkunden.

Ralph Waldo Emerson bringt es auf den Punkt: Was in uns und vor uns liegt, ist nichts verglichen mit dem, was in uns liegt. Dort findet das lebendige, feurige Leben statt! Und nur so können wir eine Zukunft mit Herz- und Visionskraft schaffen, die Technologie nutzt und Menschen nützt. Und diese ungeheure Kraft zu erschliessen beginnt immer an einem Ort: bei sich selbst.

Das Interview mit Nicole Brandes erschien im Business- Ratgeber.