Aktuelles

Junge Menschen wollen digitalere Politik

Philipp Riederle zu Gast beim Bodensee Business Forum BFF

Wie können Parteien und Parlamente aussehen, damit sie die „Millennials“ erreichen?

Das wollte Moderatorin und Digitalredakteurin der „Schwäbischen Zeitung“ Andrea Pauly von ihren Gästen wissen. Denn dass die jungen Menschen sich wieder für Politik interessieren, steht für Philipp Riederle außer Frage. Seine Präsentation belegte: Laut einer Shell-Jugendstudie ist das Politikinteresse von dem Jahr 2002 bis 2015 um über zehn Prozent gestiegen.

Lesen Sie den kompletten Beitrag der Schwäbischen Zeitung hier!

New Work: Freiheit, Arbeit, Kreativität – und der große Sturm

Freiheit, Arbeit, Kreativität, Wertschöpfung – ein leidenschaftlicher Appell

Die große Wirtschaftsparty scheint vorbei. Und damit auch New Work, also Freiraum und Verantwortung für alle MitarbeiterInnen? Heißt es jetzt back to old school? Die Gefahr besteht, meint Bodo Antonic. Dabei brauchen wir Freiheit und Kreativität, um die Krise zu überstehen.

Von Dr. Bodo Antonić

Wenn am Strand die roten Bälle hochgezogen werden, die Strandwachen den Wassergang verbieten und der Wetterdienst eine Sturmwarnung ausgibt, ist klar: Schlechtes Wetter zieht auf. In der Wirtschaft ist das nicht anders. Alle Signale stehen hier mittlerweile auf Rot. Vielleicht nicht auf dunkelrot, aber ganz eindeutig auf  rot. Die Anzeichen (politische Krise, Vertrauenskrise, Indizes) sind eindeutig. Die nächste Wirtschaftskrise wird kommen. Ob es eine kleine oder eine große sein wird? Ich weiß es nicht und es schert mich auch nicht. Wichtig, dass die kommende Krise vorhergesagt werden kann wie ein Sturm.

Wie durchsegelt man die Sturmfront? Mit wenig Ballast, so lässt sich leicht sagen. Und manch einer wird schon heute an Kosten- und Mitarbeiterabbauprogramme denken. „Gar nicht so schlecht, daß die Mitarbeiter endlich wieder einen auf die Mütze bekommen, eh viel zu aufmüpfig geworden“, werden sich die Degoutanten denken. Mein Denken ist das nicht. Mir geht es darum, Mensch und Boot durch den Sturm zu bringen – vollzählig und unbeschadet.

Lesen Sie die vollständige Analyse von Dr. Bodo Antonić jetzt bei Haufe NEW MANAGEMENT.

 

 

Sommerfrische Grüße, herrlich analog

Sie haben Post!

Herrlich analoge Postkartengrüsse in den schönsten Farben, direkt aus der Sommerfrische! Und damit Zugriff auf 6 ganz persönliche Schmankerl von Anitra Eggler.

Wie – Sie haben noch keine Postkarte? Jetzt aber schnell: senden Sie eine kurze Nachricht mit dem Stichwort „Sommerfrische“ und Ihrer Postanschrift. Dann liegt bald eine wunderbare OMline-Karte in Ihrem Briefkasten. Perfekte Motivation übrigens für das kleine Digital- Päuschen zwischendurch. Anschauen, genießen, entspannen. Einfach mal Mail halten. Und dann: erfrischt weiter!

 

 

Philipp on Global Expedition – Digital Summer of 19

LEARNING FROM DIGITAL LEADERS – AROUND THE WORLD

Digital technologies disrupt industries, economies and societies. The change is complex, the pace is breathtaking and the areas of progress are diverse. And so are the people and organizations driving that revolution. For sure they are shaping how we live, work, trade – and how we create our global future.

What are those innovators visions? What is their success secret? Why is it especially them, being the leader in their field? And overall: What can we learn from each other?

The expedition

In the search for answers digital expert, author and consultant Philipp Riederle goes on a global expedition. On his travel list: states, organizations, companies, leaders, scientists and the brightest minds, which are shaping technological revolutions. His aim: Learning from each other, networking and start incooperations. As one of Germanys leading digital experts he knows: „This transformation is global!“

Curious? Download Philipps Whitepaper and follow his route on Instagram and Facebook!

Mittelstand hervorragend – doch jetzt bitte mehr Mut!

WAZ – 05.07.2019
Unternehmerverband wirft der Bundesregierung Konzept- und Mutlosigkeit bei der Digitalisierung vor. Aber auch Firmen selbst tun sich schwer.

Christian Spancken war als einziger der etwa 230 geladenen Gäste der Unternehmerverbandsgruppe in Jeans, Turnschuhen und T-Shirt nach Buchholz gekommen. Und dann duzte der 32-Jährige am Donnerstagabend die Rock oder Anzug tragenden Zuhörer im Haus der Unternehmer ungefragt, um sie zum Fremdgehen anzustiften: „Der Mittelstand hat hervorragend gearbeitet. Ihr könnt stolz auf euch sein. Aber jetzt wünsche ich mir, dass ihr alle mal mutiger seid und etwas Neues, Aufregendes ausprobiert: eine digitale Affäre.“

 „Digital denken statt Umsatz verschenken“

Spancken ist als Online-Stratege und Firmengründer ein gefragter Redner, Berater und Autor. Seine Unangepasstheit ist Programm. Sein jüngstes Buch „Digital denken statt Umsatz verschenken“ erläutert Online-Strategien für den Mittelstand: „Denn jede Branche“, prophezeit Spancken, „wird digitalisiert – egal wie konservativ sie ist.“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag zur Unternehmertagung direkt bei der WAZ.

Frauen eines gewissen Alters

Jenseits der 40: Plötzlich verstehen Freundinnen, Männer, Kinder, Eltern, Haustiere uns nicht mehr. Da muss etwas passiert sein – Anne Philippi versucht herauszufinden, was.

In feineren Restaurants werde ich seit kurzem mit „Madame“ angesprochen, in den Vereinigten Staaten seit geraumer Zeit mit „Ma’am“. Jeder hält mich für eine vollständig funktionierende Erwachsene, ja topseriöse Person. Dabei bin ich gerade mal Ende 40 und komme mir ganz anders vor.

Das ist nicht der einzige der eigenartigen Widersprüche, mit denen vor allem wir Frauen leben, sobald wir die ersten vier Lebensjahrzehnte hinter uns haben: noch so ein ominöser, angeblich bedeutsamer Schwellenwert der Lebensabschnitte. Fernsehserienerfinder imaginieren uns dann als verzweifelte „Cougars“; Schönheitsindustrie und Beziehungsratgeber eilen herbei, uns über die Verschämtheiten dieser problematischen Phase hinwegzuhelfen; jüngere Bekannte erwarten, dass wir anfangen, Silberbesteck zu sammeln, und für immer aufs Land ziehen. Wollen wir nicht. Will niemand, den ich kenne. Mich plagen auch keine Albträume…. Lesen Sie im Originalbeitrag der FAZ, welche Herausforderungen auf Frauen ab 40 -und auf die Zukunftsgesellschaft – zukommen!

Was dieser Wandel für ganze Industrien bedeutet, erklärt die international renommierte Journalistin und Autorin Anne Philippi in ihren bemerkenswerten Vortragen und Keynotes.

 

„Anne Philippi ist das digital-analytische Pendant zu Carrie Bradshaw“  

Keynotespeaker Digital Frauen #TitC #TatC
Originalbeitrag und Foto: FAZ

Zukunftskunst statt Sozialismus – Uwe Schneidewind zur Kühnert-Debatte

Ökonom zur Kühnert-Debatte: ‚Zukunftskunst‘ statt Sozialismus

Uwe Schneidewind im Gespräch mit Stephan Karkowsky

Vortrag Redner Ökonom Uwe Schneidewind

Der Wirtschaftswissenschaftler Uwe Schneidewind findet nicht alle Thesen Kühnerts „sympathisch“, dennoch begrüßt er die Debatte. 

Sind Verstaatlichungen das richtige Mittel, um eine sozial- und klimagerechte Gesellschaft zu gestalten? Das bezweifelt der Ökonom Uwe Schneidewind zwar. Aber er plädiert dafür, „kreativ“ und „lustvoll“ über gemischte Formen des Wirtschaftens nachzudenken.

Mit seinen Thesen zur Verstaatlichung von Wohneigentum und Großunternehmen hat Juso-Chef Kevin Kühnert ein gewaltiges Echo ausgelöst – vor allem, weil Kühnerts Begriffswahl bei vielen Erinnerungen an einen Sozialismus weckt, der nur mit Mauer und Stacheldraht funktionierte. Auch der Wirtschaftswissenschaftler Uwe Schneidewind, Direktor des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie, findet nicht alle Thesen Kühnerts „sympathisch“, wie er im Deutschlandfunk Kultur erklärte. Dennoch begrüßt er die Debatte, die der SPD-Politiker ausgelöst hat.

Keynote Speaker 

Uwe Schneidemann, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie (Olaf Rayermann Fotodesign)

(Foto: Olaf Rayermann Fotodesign)

Die Klimakrise habe auch mit der „DNA unseres ökonomischen Systems“ zu tun, sagt Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie. 

Um den globalen ökologischen und sozialen Herausforderungen zu begegnen, müsse man auch über das Wirtschaftsssystem nachdenken, so Schneidewind. Denn ökonomische Mechanismen trieben eine ganz bestimmte Form der Naturausbeutung voran.

Uwe Schneidewind 

Globale Gemeingüter nicht dem Markt überlassen

Sichtbar wird das dem Wirtschaftswissenschaftler zufolge beispielsweise beim Thema globale Gemeingüter: „Die Frage, wie und in welchem Umfang fossile Energieträger genutzt werden können, hat eben nicht mehr nur mit einem reinen Kapitalverwertungsinteresse zu tun, sondern mit einem hohen Gemeinwohlinteresse.“

Statt über Sozialimus als Alternative zum Kapitalismus spricht Schneidewind lieber – wie in seinem Buch „Die Große Transformation“ – von „Zukunftskunst“.

Dahinter stehe das „kreative, lustvolle Momentum, das wir brauchen, um unsere Ökonomie, unsere Gesellschaft klima- und sozialgerecht organisieren können“, betonte er. „Das ist dann kein Eins-zu-eins-Rückgriff auf historische Beispiele, die nicht funktioniert haben, sondern ein kreatives Nachdenken, wie wir Rahmenbedingungen weiterentwickeln müssen.“

Wer soll mit Mobilität Geld verdienen dürfen?

Zum Beispiel im Bereich Mobilität: Hier plädiert er dafür, verstärkt über gemischte Formen der Ökonomie nachzudenken. So gebe es beispielsweise im Verkehrssektor auf der einen Seite im Wesentlichen private Automobilkonzerne, auf der anderen Seite aber auch viele öffentliche Verkehrsunternehmen:

„Die große Frage wird auch in der Mobilität sein: Wer verdient in 20 Jahren mit der Wertschöpfung durch Mobilität in einer Stadt wie München oder Berlin sein Geld? Ist das ein kapitalmarktorientierter Konzern im Silicon Valley oder ist es weiterhin ein regionaler Verkehrsbetreiber oder eine Deutsche Bahn, sodass dann die erwirtschafteten Gewinne auch wieder im Land investiert werden?“

Die Lebensqualität aller leidet

Auch die von Kühnert angestoßene Diskussion über das zulässige Maß an Privateigentum an Wohnraum findet Schneidewind im Prinzip sinnvoll: „Wir haben ja diese Debatte darum, wie stark soll die Logik des Marktes bestimmen, wer eigentlich wo in einer Stadt wohnen kann? Sollen die attraktiven Lagen in einer Stadt nur noch zugänglich sein für Menschen mit einem hohen Einkommen?“ Diese Frage habe Auswirkungen auf die Gesellschaft als Ganzes, betonte er. „Je mehr ich Stadtteile habe, in die all die verdrängt werden, die sich das nicht mehr erlauben können, umso mehr leidet auch die Lebensqualität in einer Stadt insgesamt.“

Hören Sie das gesamte Interview im Podcast des Deutschlandunk hier.

Quelle: 06.05.2019, Deutschlandfunk

Warum Kunden lügen und was das fürs Marketing bedeutet

Kundenorientiertes Marketing läuft ins Leere. Das ist die steile These von Professor Christian Blümelhuber von der UdK Berlin. Wie er dazu kommt, hören Sie hier im Video-Interview.

Im Zeitalter der Vernetzung beeinflussen sich Marketing und Marke gegenseitig, ist Professor Christian Blümelhuber von der UdK Berlin überzeugt. Viel zu viele Marken vertrauen seiner Meinung darauf, was ihnen die Kunden sagen. Doch die entpuppen sich als notorische Lügner, weil sie die Wahrheit nicht sagen können oder wollen. Daraus sollte das Marketing Konsequenzen ziehen.

Keynote Speaker Christian Blümelhuber

manager magazin veröffentlicht Podcast „Generationenkonflikte“

Eine Generation, viele Namen, viele Facetten. Aufgewachsen mit Computern und dem Internet, karriereorientiert und bereit, Privatleben und Beruf miteinander zu verschmelzen. Die Generation Y, geboren zwischen 1980 und 1995, ist die erste, die vom Fachkräftemangel profitiert. Was macht sie daraus? Philipp Riederle, Speaker, Autor und Unternehmensberater gehört selbst der Generation Y an – und steht in unserem Podcast Rede und Antwort.

„Wenn ich mir meine Gleichaltrigen so anschaue, wenn die ihre ersten Erfahrungen im Berufsleben machen, dann sehe ich da oft, dass sie tatsächlich schon am zweiten Arbeitstag resigniert sind und überhaupt gar keinen Bock mehr auf den Laden haben.“

Hörstoff zum Wochenende: Podcast von manager magazin 

Podcast „Generationenkonflikte“ Generation Y, Millennials, Digital Natives, Generation me

Spielerisch innovativ – changement!

Im digitalen Zeitalter erweisen sich viele bewährte Glaubenssätze als nutzlos. Zum Beispiel der, dass Spiel und Geschäftswelt nichts miteinander zu tun haben. Das Gegenteil ist der Fall, sagen Christian Blümelhuber, Professor für strategische Organisationskommunikation an der Universität der Künste, Berlin, und Spiele-Designerin Daniela Kuka.

Wer heute nach wirksamen Wegen sucht, die eigene Organisation in die Zukunft zu führen, sollte sich unbedingt mit „Serious Play“ beschäftigen. Warum das so ist und wie die AOK Baden-Württemberg von der innovativen Methode profitiert hat, erklären die Experten in diesem Artikel.

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Innovationen und Zukunftstrends sind ein bewährtes Duo. Generationen von Zukunftsforschern, Unternehmensberatern und Kreativagenturen haben versprochen, die Unwissenheit zu reduzieren und die Zukunft schon heute verfügbar zu machen. Aufmerksamkeitsstarke Labels und Hochglanz-Renderings rund um Universalthemen wie Digitalisierung, Demografie, Mobilität, Urbanisierung, neue Arbeit, Umwelt oder Soziales liefern zwar „schöne“ Applikationsvorlagen, sie lassen sich oft aber nur schwer in konkrete Konzepte für die Zukunfts- und Strategiefähigkeit einer einzelnen Organisation übersetzen.

Denn so selbstbewusst die Zukunfts-PR-Industrie auch auftritt – ihre Vorhersagen und Schlussfolgerungen sind doch stets Spekulation. Ihre langfristigen Prognosen wecken in unserer Zeit …. -> Lesen Sie weiter! Den vollständigen Beitrag finden Sie im aktuellen Magazin changement! 03-2016.