HAMED ABDEL-SAMAD


"Ich überlasse das Feld nicht den Radikalen und Reaktionären. Denn wir bestimmen, wo die Grenzen liegen: Die Schriftsteller, die Künstler und die Freidenker."

HAMED ABDEL-SAMAD


Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 in der Nähe von Kairo, kam mit 23 Jahren als Student nach Deutschland. Der „geborene Individualist“ studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Abdel-Samad war Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum.

Der ägyptische Politikwissenschaftler und Historiker ist einer der international wichtigsten Kritiker des politischen Islam, zumal des Islamismus. Erstmals für Aufsehen sorgte er mit seinem Werk „Abschied vom Himmel“ (2009). Nach der Veröffentlichung des Buches, in dem sich der Autor anhand seiner eigenen Geschichte kritisch mit dem Islam auseinandersetzt, wurde in Ägypten eine Fatwa gegen ihn ausgesprochen, sodass er anschließend unter Polizeischutz leben musste.

In Deutschland gehört er zu den gefragtesten Islamexperten in Presse, Funk und Fernsehen. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen zählen die Bücher: „Der Untergang der islamischen Welt“ (2010), „Krieg oder Frieden: Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens“ (2011) und der Spiegel-Bestseller „Der Islamische Faschismus“ (2015). Anfang 2016 erschien sein politischer und gleichzeitig sehr humoristischer Schlagabtausch mit dem deutschen Unterhaltungsautor Hans Rath Ein Araber und ein Deutscher müssen reden.

VORTRÄGE


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Der ägyptisch-deutsche Politologe und Publizist Hamed Abdel-Samad meldet sich seit dem Arabischen Frühling 2011 regelmäßig zu Wort. Er schlägt in seinen Analysen einen Bogen von den Ursprüngen des Islam bis hin zur Gegenwart und scheut sich nicht vor Provokationen, um seine Ideen einer möglichen Zukunft zu verdeutlichen – selbst wenn ihm dies Morddrohungen einbringt.

Im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise setze Hamed Abdel-Samad auf Menschlichkeit, wie er sagt. Er wolle erst mit den Menschen reden, bevor er über sie rede, so der Islamexperte und -kritiker und begründete damit auch seine Vorträge vor bisweilen stark kritisierten Organisationen und Verbänden. Hamed Abdel-Samad, selbst sehr religiös erzogen, möchte den Menschen die schönen Seiten des Islam weder vorenthalten noch streitig machen. Dazu gehören für ihn die „wunderbare spirituelle Seite“ und die Soziallehre, die „überall in der islamischen Welt sehr gut funktioniert.“

Über die politische und juristische Seite des Islam, die er für „extrem veraltet“ und „faschistoid“ hält, möchte der erfolgreiche Autor jedoch informieren und warnen. So spricht er in seinen leidenschaftlichen, wissenschaftlich fundierten Vorträgen auch provokante Thesen an, legt den Finger in kulturelle Wunden und stellt einseitige Sichtweisen auf die komplexen Seiten des Islamismus infrage. Hamed Abdel-Samads Ansichten polarisieren. Sie können sowohl begeistern als auch entgeistern, aber eines sind sie in jedem Fall: hochrelevant.

 

REFERENZEN

 

„Was er von seinen Landsleuten erwartet, hat er selbst vorgemacht: Aufklärung durch Tabubruch.“ ZDF-Aspekte

„Der Sohn eines Imams hat eines der bemerkenswertesten Bücher des vergangenen Jahres vorgelegt, das immer noch auf der Bestsellerliste steht.“ Spiegel

„Hamed Abdel-Samad war einst ein Islamist. Inzwischen bekämpft der Publizist jedoch mit heiligem Furor das, wofür er einst stand. (…) Er ist ein ägyptischer Salman Rushdie“ Süddeutsche Zeitung

“ … man sollte über Abdel-Samads Thesen wenigstens ernsthaft nachdenken, bevor man seiner Empörung freien Lauf lässt.“ WDR 5 

„Hamed Abdel-Samad, der Chefkritiker des Islam, ist der Popstar der Religionsskeptiker.“ Stuttgarter Zeitung

 

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